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Gemeinschaftsprojekt "Faszination Technik" - mit der Goetheschule Ilsenburg - erfolgreich beendet!

Gemeinschaftsprojekt "Faszination Technik" - mit der Goetheschule Ilsenburg - erfolgreich beendet!

Auszug aus dem Volksstimme Artikel vom 17.07.2019:

Physikunterricht zum Anfassen und Berufspraxis zum Ausprobieren

Gemeinschaftsprojekt der Ilsenburger Goethe-Sekundarschule und Firma Dr. Ecklebe führte Schüler an technische Ausbildung heran.

Wie ein Elektromotor funktioniert, das wissen Tom Brasche, Lukas Schneevoigt, Niklas Abel, Stewart Fischer und Mike Sölle jetzt ganz genau. Die Schüler der Goethe-Schule Ilsenburg haben in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Dr. Ecklebe GmbH selbst einen Elektromotor gebaut. Und dabei erste Praxiserfahrungen in einem technischen Beruf gesammelt. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Während für so manchen Erwachsenen die Funktionsweise eines Elektromotors böhmische Dörfer sind, können Tom Brasche, Lukas Schneevoigt, Niklas Abel, Stewart Fischer und Mike Sölle sogar selbst einen bauen. Die Neunt- und Zehntklässler der Ilsenburger Goethe-Sekundarschule haben von März bis Juni am Gemeinschaftsprojekt „Faszination Technik – Das Bauen von einfachen Elektromotoren und deren intelligente Steuerung“ in der Firma Dr. Ecklebe GmbH aus Reddeber teilgenommen. 

Michael Paetzel, Geschäftsführer der Firma für Automatisierung, IT und Schaltanlagen, erklärte: „Das Ziel des Gemeinschaftsprojektes war es, Berührungsängste mit der Technik abzubauen und bei Schülern das Nachdenken über grundlegende technisch-funktionale Zusammenhänge anzuregen. Darüber hinaus sollte es den Schülern auch Spaß machen.“
Doch nicht nur die Schüler sollten vom Projekt profitieren, wie Paetzel erzählt: „Durch einen hautnahen Einblick in unseren Berufsalltag wollten wir die Schüler für eine Berufsausbildung bei uns interessieren.“

Steffen Kube, der als Techniklehrer der Goethe-Schule das Projekt begleitet hat, berichtet, dass die Ilsenburger Sekundarschule die Berufsorientierung ihrer Schüler sehr ernstnehme. Er sagt: „Dabei sind wir sehr breit aufgestellt. Wir freuen uns, dass wir neben Kooperationspartnern im Hotel- und Gastgewerbe sowie der Metallbearbeitung mit der Firma Dr. Ecklebe nun noch einen Partner in der Elektrotechnik gewinnen konnten.“ Im handlungsorientierten Lernen, wie sich dieser pädagogische Ansatz nennt, sieht Kube viele Vorteile. So werden die Teilnehmer des Projektes nicht nur im Physikunterricht im kommenden Schuljahr ihren Mitschülern etwas voraus haben. Die Praxiserfahrung und nicht zuletzt das erworbene Zertifikat für das Praktikum werden ihnen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz nützlich sein.

Dass die fünf Sekundarschüler sehr engagiert bei der Sache waren, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass sie freiwillig nach dem Unterricht in ihrer Freizeit am Projekt teilgenommen haben. Dabei war die Zielstellung, die Geschäftsführer Paetzel an die Jungen stellte, sehr anspruchsvoll, wie er schildert: „Die Schüler haben aus einem Bausatz einen Elektromotor gebaut, der richtig funktioniert. Außerdem sind sie in die Welt der Industrie-Programmierung eingestiegen.“

Anhand einfachster Motoren haben Fachleute die Schüler an die elektro-magnetischen Grundlagen herangeführt. Gemeinsam haben sie verschiedene und ungewöhnliche Eigenbau- und Industriemotoren erprobt. Die Schüler setzten Drehzahlinitiatoren und Temperaturfühler ein und verarbeiteten die Messwerte in ihren Programmen. Sie regelten die Motordrehzahl über Widerstandsstufen und prüften das Ergebnis in der Praxis anhand der Anzeige auf dem Panel Display, wie der Ingenieur erklärt und ergänzt: „An diesem Punkt, sagten uns die Schüler, haben sie realisiert, wozu und wie ein programmierbares System genutzt werden kann.“

Zum Abschluss des Praktikumsprojektes präsentierten die Schüler einer Jury die Ergebnisse ihrer Arbeit. Die Aufgabe, die sie bewältigen sollten, hatte es in sich: Die Neunt- und Zehntklässler haben unter Anleitung der Fachleute der Firma Dr. Ecklebe eine temperaturabhängige Drehzahlregelung aufgebaut und selbst programmiert. Steffen Kube ist stolz auf seine Schützlinge und sagt: „ Die Jungen nehmen nicht nur ein Teilnehmerzertifikat und eine Prämie mit nach Hause, sondern auch eine Menge Praxiserfahrung und technisches Verständnis. Er freut sich, dass sich alle fünf Teilnehmer von Anfang bis zum Ende aktiv eingebracht haben. Eine Fortsetzung im kommenden Schuljahr können sich sowohl der Techniklehrer als auch Michael Paetzel gut vorstellen.

 

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